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Lewandowski angeblich frustriert von Trainer Nagelsmann: „Nervig und zu komplex“


Kolumne von Martin Volkmar: „Nervig und zu komplex“: Insider enthüllt Lewandowski-Frust wegen Nagelsmann

Das Wichtigste

  • Der Vertrag von FC-Bayern-Stürmer Robert Lewandowski läuft noch bis 2023. Trotzdem ist ein Abgang des Polen im Sommer möglich.
  • Nach Insider-Informationen ist der Stürmerstar von Bayern-Trainer Nagelsmann “genervt”. Das angespannte Verhältnis sei demzufolge ein weiterer Trennungsgrund.
  • Der FC Barcelona ist an einer Verpflichtung Lewandowskis interessiert.

 

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Obwohl der Vertrag von Robert Lewandowski bei Bayern München noch ein Jahr läuft, könnte es schon in diesem Sommer zum Abschied kommen. Einerseits ist ein Topklub konkret interessiert, andererseits soll der Topstürmer sowohl von den Bossen als auch von Trainer Julian Nagelsmann genervt sein.

Die Stimmung warfare bestens im Restaurant Rocco Riviera unweit des Münchner Odeonsplatzes, in dem der FC Bayern in der Nacht zum vergangenen Sonntag ausgelassen und lange den Gewinn der zehnten Meisterschaft in Folge feierte.

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30.04.2022 | 15:30 Uhr

Nur bei einem, der eigentlich zu den Hauptverantwortlichen des Dauererfolgs gehört, hielt sich die Begeisterung in Grenzen. Gerade mal 62 Minuten verweilte Robert Lewandowski auf der Occasion, dann machte er sich mit seinem Anhang schon wieder aus dem Staub.

Kürzer warfare der Pole für seinen Klub in dieser Saison nur einmal im Einsatz gewesen, als Spieler beim 4:1 Anfang April in Freiburg. Damals allerdings warfare der Mittelstürmer, der 34 von bisher 43 Pflichtspielen komplett auf dem Platz stand, wegen einer Rippenverletzung angeschlagen.

Lewandowskis Abschiedsgedanken vom FC Bayern mehr als nur ein Märchen

„Hat er genug von Bayern? Lewandowskis rätselhafter Meisterfeier-Auftritt“, titelte die „Bild“-Zeitung danach. Tatsächlich halten sich die Abwanderungsgerüchte seit Wochen hartnäckig und sind nach Informationen von SPOX und GOAL deutlich konkreter, als es der Klub gerne hätte.

Trainer Julian Nagelsmann bekräftigte am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in Mainz noch einmal: „Ich habe das bestimmt schon 50-mal gesagt, dass ich mir natürlich wünsche, dass er bleibt, daran hat sich diese Woche nichts geändert.“

Schon vergangenen Sonntag hatte nach Bayern-Boss Oliver Kahn auch Hasan Salihamidzic den Torjäger für unverkäuflich erklärt. „Lewy genießt die größte Wertschätzung, die es überhaupt geben kann“, sagte der Sportvorstand bei „Sky90“.

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Doch Lewandowski sieht das offenbar anders. Ihm haben in den vergangenen Monaten sowohl die fehlende persönliche Ansprache im Klub als auch die bis jetzt ausgebliebenen Gespräche über eine vorzeitige Verlängerung des Vertrags gestört. Und angeblich irritieren ihn auch die Lobeshymnen der Verantwortlichen für andere Topstürmer, allen voran Erling Haaland.

Lewandowskis Verhältnis zu Bayern-Coach Nagelsmann angeknackst

Darüber hinaus berichteten gleich mehrere Quellen über ein belastetes Verhältnis zu Nagelsmann, auch wenn dieser davon nichts wissen will. Demnach seien Lewandowski und andere Routiniers unzufrieden mit der mangelnden direkten Kommunikaton des Trainers und vor allem mit den Trainingsinhalten sowie der Taktik.

„Sie empfinden das Coaching als nervig und zu komplex“, berichtet ein Insider. Zudem störe sich vor allem Lewandowski an Nagelsmanns Systemwechsel weg vom seit Louis van Gaal gepflegten 4-2-3-1-System, weil er dadurch zu wenig Vorlagen bekomme und viel seltener zum Torabschluss gelänge. 

Bestimmte Sorte Gegner bereiten Stürmerstar Lewandowski Probleme

Zwar hat der 33-Jährige in dieser Saison bereits 48 Pflichtspieltreffer erzielt und damit genauso viele wie in der letzten Spielzeit, als er mit 41 Bundesligatreffern Gerd Müllers Uraltrekord verbesserte. Doch gerade gegen tief stehende, intestine organisierte Gegner wie zuletzt Villarreal kam Lewandowski kaum zu echten Chancen, was ein Grund für das frühe Ausscheiden im Champions-League-Viertelfinale warfare.

 

Aus all diesen Gründen sind die Wechselgedanken des bislang sechsfachen, bald siebenfachen Liga-Torschützenkönigs alles andere als Spekulation. Zumal offenbar tatsächlich konkretes Interesse des FC Barcelona besteht.

Lewandowski-Berater Zahavi: Besseres Angebot oder keine Verlängerung beim FC Bayern

Daher soll Lewandowskis Berater Pini Zahavi beim ersten Gespräch mit Kahn und Salihamidzic am Donnerstag im Restaurant von Mannschaftskoch Alfons Schuhbeck in der Münchner Innenstadt die Freigabe für seinen Klienten gefordert haben, falls die Bayern kein lukratives Angebot zur Verlängerung auf den Tisch legen.

 

Doch beim Rekordmeister sieht man beinahe demonstrativ keinen Grund zur Eile. „Er hat Vertrag bis 2023, wir haben alle Zeit der Welt, zu reden“, meinte Salihamidzic. Und das erklärten die Vorstände auch Zahavi, weshalb ein Abschied schon in diesem Sommer ausgeschlossen sei.

Im Zweifel will man eher das Risiko in Kauf nehmen, dass Lewandowski nächstes Jahr wie schon zuvor Leistungsträger wie David Alaba, Jerome Boateng oder Niklas Süle ablösefrei geht.

Umsatzeinbußen durch Corona: FC Bayern will nicht über Gehaltsobergrenze für Lewandowski gehen

Denn die rund 150 Millionen Umsatzeinbußen durch die Corona-Pandemie erschweren die finanziellen Möglichkeiten der Bayern erheblich, daher möchte man dem im August 34-jährigen Lewandowski nur ungern einen Vertrag über zwei Spielzeiten geben und vor allem nicht die vereinsinterne Gehaltsobergrenze von 25 Millionen Euro professional Jahr überschreiten.

Weil der Torgarant aber nach übereinstimmenden Berichten schon jetzt zwischen 23 und 25 Millionen Euro verdienen soll, scheint kaum Luft nach oben möglich. Eher wäre mit Blick auf die angespannte Kassenlage und das Alter wohl eine Gehaltsreduzierung sinnvoll, was wiederum Lewandowski und sein mit allen Wassern gewaschener Berater nur schwerlich akzeptieren dürften.

Lewandowski unter den absoluten Topverdienern auf der Welt

Dafür spricht, dass laut einem Forbes-Rating vom vergangenen September schon jetzt weltweit nur drei Spieler signifikant mehr Gehalt verdienen als Lewandowski (wobei die Diskrepanz gewaltig ist): Cristiano Ronaldo (66 Millionen Euro geschätzt) sowie Neymar und Lionel Messi (beide 71 Millionen Euro).

Auf der anderen Seite ist der Marktwert Lewandowskis in den vergangenen Monaten deutlich gefallen. Laut transfermarkt von 90 Millionen Euro im April 2018 auf aktuell nur noch 50 Millionen, während die Wirtschaftsprüfungsfirma KPMG ihn immerhin bei rund 66 Millionen taxiert, aber ebenfalls mit fallender Tendenz.

Lewandowski: Warum Bayern trotz Vertrags bis 2023 Probleme drohen

Da bei dieser Berechnung auch Alter und Aussichten der Profis bewertet werden, sind mittlerweile sieben Bayern-Teamkollegen bei transfermarkt und sechs bei KPMG mit höheren Marktwerten versehen als der Pole. „Sein Alter von 33 Jahren drückt den Marktpreis, weil die Nachfrage bei einem Fußball-Profi, der in die Jahre kommt, immer schwindet. Seine Perspektive ist begrenzt“, urteilte „Sport1“.

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Gleichwohl könnte das Gefühl der vermeintlichen Sicherheit der FCB-Führung trügen, dass Lewandowski in jedem Fall bis 2023 weiter fleißig Tore und Titel garantiert. Zwar wird in dem Zusammenhang immer wieder auf das tadellose Verhalten und die starken Leistungen des Angreifers in seiner letzten Saison bei Borussia Dortmund 2013/14 verwiesen, als der BVB einen vorzeitigen Wechsel nach München blockiert hatte und lieber auf Treffer statt auf die vermeintlich hohe Ablöse setzte.

Denn damals warfare Lewandowski noch kein Weltstar und wurde auch noch nicht von „Piranha“ Zahavi (O-Ton Uli Hoeneß) vertreten, zum anderen haber der Spieler großes Vertrauen in die Professionalität der Ansprechpartner in Dortmund gehabt, allen voran Hans-Joachim Watzke. Ähnlich sei es beim im letzten Sommer ausgeschiedenen langjährigen Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge gewesen, dessen klare Absagen er bei früheren Angeboten von Actual Madrid und Manchester United Lewandowski letztlich immer akzeptiert habe.

Lewandowski und die Spannungen mit den Bayern-Bossen Nagelsmann, Kahn und Salihamidzic

Nun aber sei der Topstar sowohl von Nagelsmann als auch von den Bossen Kahn und Salihamidzic genervt, denen Insider ein fehlendes Konzept bei der Kaderplanung im allgemeinen und den aktuell auslaufenden Verträgen im speziellen vorwerfen. Daher stünden die Zeichen auf eine Verlängerung mit Serge Gnabry und eben Lewandowski aktuell eher schlecht.

Zwar kann der Verein gerade beim alternden Lewy nicht alles mitmachen. Andererseits aber hat er seit seiner zweiten Saison im Costume der Roten (2015/16) immer mindestens 40 Pflichtspieltore professional Jahr erzielt, in den vergangenen drei Jahren sogar deutlich mehr. Dies ist bei den gehandelten potenziellen Nachfolgern wie Sebastien Haller, Darwin Nunez oder Patrick Schick alles andere als garantiert, ganz abgesehen von der zu stemmenden Ablöse von 25 Millionen Euro aufwärts.

Daher hätten sich die Münchner Verantwortlichen nach Ansicht der Kritiker schon längst Gedanken über kreative Offerten für ihren besten Stürmer machen müssen, beispielsweise Gehaltserhöhungen oder eine längere Laufzeit an Erfolgsparameter wie Prämienzahlungen für Titel, Einsätze oder Tore zu knüpfen (die dann im Umkehrschluss auch für die nötigen Einnahmen zur Finanzierung des Gesamtpakets sorgen würden). Stattdessen aber sollen die Bayern nur eine weitere Zusammenarbeit zu den bisherigen Konditionen geboten haben

Für Lewandowski gibt es bei Vereinswechsel nur eine Possibility

Aus diesen Gründen halten es viele enge Beobachter für immer wahrscheinlicher, dass sich die Wege von Lewandowski und Bayern nach acht Jahren trennen können. Wobei tatsächlich nur Barcelona für Lewandowski in Frage kommt, da ManUnited und PSG für ihn keine echte Optionen und andere Klubs wie Actual, ManCty oder Chelsea nicht interessiert sind.

Laut übereinstimmenden Informationen liegt die Münchner Schmerzgrenze bei einer Ablöse von mindestens  40 Millionen Euro, Barca soll bereit sein, bis zu 35 Millionen Euro zu zahlen. Da die mit über einer Milliarde Euro verschuldeten Katalanen für die Finanzierung aber zunächst den Kader ausdünnen und weitere Sponsoren finden müssen, spielen sie auf Zeit. Es könnte additionally ein monatelanger Transferpoker bis zum September drohen.

Zur Individual: Martin Volkmar ist als Head of Portals & Content material von Soccer.Co und Chefredakteur verantwortlich für die Sport-Web site SPOX.com und die deutschsprachige Redaktion der weltweit größten Fußball-Plattform Purpose.com.

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Erst Schützenfest, dann Chancenwucher: Die Woche des FC Bayern gleicht einer Achterbahnfahrt. Gegen Salzburg läuft es wie am Schnürchen, in Hoffenheim scheitern die Münchner dann vor allem an sich selbst. Zum Leidwesen von Trainer Julian Nagelsmann.

Eigentlich liefert der FC Bayern gegen die TSG Hoffenheim ein ordentliches Spiel ab, doch die vielen vergebenen Chancen kosten am Ende den Sieg. Die Artwork und Weise des Spiels will Julian Nagelsmann nicht umstellen, weswegen der Trainer von einer Frage besonders genervt ist.

 

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