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Formel 1: Mazepin-Ersatz Magnussen neuer Fahrer bei Haas


Mazepin-Ersatz: Neuer Haas-Fahrer Magnussen ist „sehr überrascht“ über Formel-1-Comeback

Das Team Haas hat bei der Frage des Nachfolgers für das Cockpit von Nikita Mazepin einen überraschenden Kandidaten aus dem Hut gezaubert.  Mit Kevin Magnussen kehrt ein alter Bekannter zurück zum Team. Dabei ist der Däne selbst überrascht, diese Chance erneut zu erhalten.

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Für den im Zusammenhang mit Russlands Krieg gegen die Ukraine entlassenen Nikita Mazepin hat sich dessen bisheriger Formel-1-Arbeitgeber Haas am Mittwoch auf einen Nachfolger festgelegt. Anstelle des Russen, dessen Zukunft offen ist, fährt in der bevorstehenden Formel-1-Saison 2022 überraschend Kevin Magnussen für das Team aus den USA.

 

Für Magnussen, der bereits im Zeitraum 2017 bis 2020 Stammfahrer bei Haas war, wird es somit eine Rückkehr zum alten Arbeitgeber. Nach seinem Abschied aus dem Grand-Prix-Sport zum Ende der Saison 2020 wechselte der Däne in die Langstreckenszene. So fuhr er in der US-Sportwagenserie IMSA für das Topteam von Chip Ganassi in der DPi-Klasse. Außerdem war er für das Le-Mans-Programm von Peugeot inklusive weiterer Rennen in der Langstrecken-WM (WEC) gesetzt.

Jetzt aber hat Magnussen bei der Frage, wer das Formel-1-Cockpit bei Haas von Mazepin übernimmt, den Zuschlag erhalten. Im Gespräch für dieses Cockpit waren unter anderem auch Antonio Giovinazzi und Nico Hülkenberg. Die Wahl als neuer Stammfahrer des Teams neben Mick Schumacher ist aber auf den ehemaligen Stammfahrer des Teams gefallen.

Magnussen hatte sich für 2022 schon in eine andere Richtung orientiert

„Ich war natürlich sehr überrascht, gleichzeitig aber auch begeistert, den Anruf vom Haas F1 Team erhalten zu haben“, sagt Magnussen und bekennt: „Ich hatte mich für 2022 eigentlich in eine andere Richtung orientiert. Die Gelegenheit, wieder in der Formel 1 zu fahren, noch dazu für ein Team, das ich extrem gut kenne, war aber einfach zu verlockend.“

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Sowohl Peugeot in der WEC als auch das Cadillac-Werksteam Ganassi in der IMSA haben Magnussen für das überraschende Formel-1-Comeback freigestellt. „Ich muss mich wirklich bei Peugeot und bei Chip Ganassi Racing bedanken, dass sie mich auf der Stelle haben gehen lassen“, sagt der Däne und fügt noch hinzu, dass „beide großartige Teams“ sind.

Teamchef Steiner lobt Magnussen und seinen „Mehrwert“ fürs Team

Haas-Teamchef Günther Steiner kommentiert die erneute Zusammenarbeit mit Magnussen mit den Worten: „Als wir uns nach einem Fahrer umgesehen haben, der dem Team einen Mehrwert bringen kann und noch dazu über jede Menge Formel-1-Erfahrung verfügt, war die Entscheidung für Kevin schnell klar. Da Kevin ab sofort verfügbar ist, können wir ihn beim Vorsaisontest neben Mick Schumacher und Pietro Fittipaldi fahren lassen.“

 

Damit spricht Steiner auf den von Donnerstag bis Samstag dieser Woche in Bahrain anstehenden letzten Test vor dem Formel-1-Saisonauftakt 2022 – am 20. März ebenfalls in Bahrain – an. Ersatzfahrer Fittipaldi hatte man für diesen Test bereits vor wenigen Tagen als Masepin-Ersatz nominiert. Jetzt, da Magnussen als Renn-Ersatz für Masepin feststeht, wird Haas den Bahrain-Test mit drei Piloten bestreiten.

„Pietro wird beim Test in dieser Woche einen halben Tag lang am Donnerstag fahren, Mick und Kevin werden das restliche Programm in Vorbereitung auf den Grand Prix von Bahrain abspulen“, erklärt Steiner den Fahrplan des Haas-Teams für die kommenden Tage.

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Dieser Artikel wurde verfasst von Mario Fritzsche, Co-Autor: Jonathan Noble

Motorsport Total



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