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Bundesliga: Bundesländer beschließen einheitliche Auslastung der Stadien


Nach einem Beschluss der Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien dürfen deutschlandweit die Stadien und Hallen wieder mit mehr Zuschauern gefüllt werden.

Bei überregionalen Großveranstaltungen im Freien dürfen bei einer maximalen Auslastung von 50 Prozent bis zu 10.000 Menschen dabei sein. In Innenräumen liegt die zulässige Auslastung “bei maximal 30 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität, jedoch nicht mehr als insgesamt 4000 Zuschauenden”, heißt es in dem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Beschluss vom Mittwoch, der für die Bundesländer bindend ist, jeweils aber noch in die Corona-Verordnungen übernommen werden muss.

“So schöne Stadien in Deutschland – da gehören mehr Zuschauer rein”

Bund und Länder hatten in der vergangenen Corona-Konferenz am 24. Januar beschlossen, dass bis zum 9. Februar einheitliche Regeln vereinbart werden sollen. In der Folge wurde allerdings beispielsweise in Bayern bereits die Zulassung von bis zu 10.000 Menschen (maximal 25 Prozent der Gesamtkapazität) erlaubt. Auch in weiteren Bundesländern unterscheiden sich die Regeln noch teils deutlich.

“Ich würde mich unglaublich freuen, wenn Zuschauer wieder zugelassen sind”, sagte Bayer Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes. Bayer spielt am Sonntag in Dortmund. “Das motiviert die Spieler unglaublich. Und das ist ein Zeichen, in welche Richtung es gehen kann, auch in den nächsten Monaten. Wir haben so schöne Stadien in Deutschland, da gehören mehr Zuschauer rein als nur ein paar hundert”, fügte Rolfes an.

Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt beanspruchen Sonderregelung

In Nordrhein-Westfahlen, wo nur 750 Fans zugelassen waren,
zogen die Bundesligisten Borussia Dortmund, 1. FC Köln und Arminia Bielefeld deshalb vor Gericht.
  In NRW sollen die neuen Regeln nach Angaben aus Regierungskreisen aber noch am Mittwoch umgesetzt werden. Zulässig ist die Ausrichtung überregionaler Großveranstaltungen nur mit Vorgaben der 2G-Regel oder 2G-Plus-Regel.

Wie “Bild” berichtet, werden Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt dennoch einen Sonderweg einschlagen. Die drei Bundesländer “unterstützen ein möglichst einheitliches Vorgehen”, wollen jedoch “im Rahmen ihrer Regelungen (…) geringfügig abweichen, was angesichts der Anwendung weiterer Schutzmechanismen für vertretbar gehalten wird”, heißt es in dem Schreiben. Folglich dürften dort mehr Zuschauer in den Stadien oder auch bei Konzerten zugelassen werden.

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